Infothek - Bethe Optik
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Infothek

In unserer Infothek möchten wir Sie über alles Wissenswerte rund um das Thema Fehlsichtigkeit und Augenkrankheiten informieren. Klicken Sie für weiterführende Informationen einfach auf ein Thema.

Kurzsichtigkeit (Myopie)

Was ist Myopie?

Im Falle der Kurzsichtigkeit ist der Augapfel zu lang oder das optische System zu stark. Das Bild weit entfernter Objekte entsteht nicht auf der
Netzhaut, sondern im Innern des Augapfels, das Objekt wird nicht scharf wahrgenommen. Dagegen werden näher gelegene Objekte scharf auf
der Netzhaut abgebildet. Das Auge sieht auf kurze Distanz scharf, ist also kurzsichtig.

Die Kurzsichtigkeit wird korrigiert, indem das zu starke optische System mit Brillengläsern oder Kontaktlinsen mit Minuswirkung abgeschwächt
wird (die Länge des Augapfels läßt sich nicht ändern !).

Bei einem persönlichen Gespräch informieren wir Sie gerne weiter.

Weitsichtigkeit (Hyperopie)

Was ist Hyperopie?

Im Falle der Weitsichtigkeit ist der Augapfel zu kurz oder das optische System zu schwach. Das Bild weit entfernter Objekte entsteht nicht auf
der Netzhaut, sondern hinter dem Auge, das Objekt wird nicht oder nur mit Anstrengung scharf wahrgenommen. Die Übersichtigkeit wird
korrigiert, indem das zu schwache optische System mit Brillengläsern oder Kontaktlinsen mit Pluswirkung verstärkt wird. Oder eben durch
Anstrengung! Unsere Augen haben die Fähigkeit, die Stärke der Augenlinse zu verändern, um sich auf verschiedene Distanzen einzustellen.
Je näher ein Gegenstand ist, desto mehr muss sich die Augenlinse wölben, desto mehr Pluswirkung wird aufgebracht. Übersichtige können also ihren Sehfehler ausgleichen, indem sie ihre Naheinstellfähigkeit statt zum Sehen in die Nähe zum Ausgleich ihrer Übersichtigkeit „verbrauchen“. Die Naheinstellfähigkeit nimmt mit zunehmendem Alter ab und damit auch die Möglichkeit, eine Übersichtigkeit zu kompensieren.

Bei einem persönlichen Gespräch informieren wir Sie gerne weiter.

Stabsichtigkeit (Astigmatismus)

Was ist Astigmatismus?

Bei der Hornhautverkrümmung ist die Stärke des optischen Systems nicht in allen Richtungen gleich. Hornhautverkrümmung bedeutet
unterschiedliche Wölbung der Hornhaut in verschiedenen Richtungen und somit unterschiedliche optische Wirkungen. Ein Auge kann in einer
Richtung weitsichtig, in der anderen Richtung z.B. kurzsichtig sein. Entsprechend entsteht auf der Netzhaut ein Bild, das in einer Richtung scharf,  in der anderen Richtung unscharf ist. In der Fachsprache werden die Richtungen Achsenlagen genannt.

Die Hornhautverkrümmung wird korrigiert, indem das in verschiedenen Richtungen unterschiedlich starke optische System mit Brillengläsern
oder Kontaktlinsen mit unterschiedlicher optischer Wirkung in verschiedenen Richtungen versehen wird.

Bei einem persönlichen Gespräch informieren wir Sie gerne weiter.

Farbfehlsichtigkeit / Farbenblindheit

Farbfehlsichtigkeit / Farbenblindheit

Gras ist Grün, reife Erdbeeren sind rot. Für viele Menschen bleiben diese Farbbezeichnungen ein Leben lang unerklärliche Begriffe.
Acht von 100 Männern, aber nur eine von 200 Frauen kennen einige Farben nur vom Hörensagen. Trotzdem finden sie sich in ihrer weniger bunten Welt gut zurecht. Rot ist bei Verkehrsampeln eben oben, Gelb in der Mitte und Grün ist unten.  Eine Verminderung der Farbwahrnehmung kann durch Augenerkrankung hervorgerufen werden. Viel häufiger jedoch ist die angeborene Farbfehlsichtigkeit. Die Anomalie wird rezessiv geschlechtsgebunden vererbt, d. h. von einem farbuntüchtigen Grossvater über normalfarbsichtige Töchter an die Enkelsöhne, niemals jedoch direkt vom Vater auf den Sohn. Das für die Anomalie entscheidende X-Chromosom wird einem Jungen immer von der Mutter weitergegeben. Als Übeträgerinnen gelten rund 15% aller Frauen. Bedingt durch den Erbvorgang tritt bei Frauen nur dann eine Farbstörung auf, wenn die Anlage von beiden Eltern vererbt wird. Deshalb sehen vorwiegend Männer die Welt weniger bunt.

Bei einem persönlichen Gespräch informieren wir Sie gerne weiter.

Altersweitsichtigkeit (Presyobie)

Was ist Presyobie?

Unter Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) versteht der Augenarzt eine bei jedem Menschen mit zunehmendem Alter – normalerweise ab dem 40.
bis 45. Lebensjahr – auftretende Veränderung (Verschlechterung) des Sehvermögens in der Nähe. Der zu lesende Text muß immer weiter vom
Auge weggehalten werden, um ihn scharf sehen zu können. Die Altersweitsichtigkeit ist die Folge des langsam mit dem Alter zunehmenden Verlustes der Fähigkeit des Auges zur Naheinstellung (Akkommodation).

Die Sehschärfe im Nahbereich nimmt dabei langsam ab und muß durch eine Lesebrille oder eine Kontaktlinse korrigiert werden. Der vollständige Verlust der Akkommodation ist um das 55. Lebensjahr erreicht. Auch Menschen, die bereits in jüngeren Jahren kurzsichtig oder weitsichtig sind, entwickeln mit den Jahren zusätzlich ihre Altersweitsichtigkeit (Presbyopie). Kurzsichtige mit einer Fehlsichtigkeit von -3.00 Dioptrien können – wenn sie alterweitsichtig geworden sind – ohne Brille lesen.

Bei einem persönlichen Gespräch informieren wir Sie gerne weiter.

Schielen (Strabismus)

Was ist Strabismus?

Schielen (Strabismus) nennt man die meist beständige oder immer wieder auftretende Fehlstellung der Augen. Rund zwei Millionen Mitbürger leiden an Schielen. Sie leiden nicht nur unter der oft entstellenden, äußerlich sichtbaren Abweichung: noch belastender wirken die mit dem Schielen verbundenen Sehstörungen.

Schielen ist eben nicht nur ein Schönheitsfehler, sondern oft eine schwere Sehbehinderung. Je früher das Schielen im Leben des Kindes auftritt, je später es vom Augenarzt behandelt werden kann, desto schwerer wird die Sehbehinderung. Mit Beginn des Schulalters sinken die Erfolgschancen der Behandlung erheblich. Schielende Babys und Kleinkinder bedürfen einer möglichst frühzeitigen Behandlung.

Bei einem persönlichen Gespräch informieren wir Sie gerne weiter.

Grauer Star (Katarakt)

Was ist ein Grauer Star?

Als Grauen Star bezeichnet man eine Eintrübung der Linse des Auges. Die Linse des Auges hat die gleiche Funktion wie die Objektivlinse eines
Fotoapparates: Sie soll im Auge ein scharfes Bild erzeugen. Der graue Star ist keine ansteckende Erkrankung, auch kann man ihn nicht durch zu anstrengenden Gebrauch der Augen bekommen.

Was bedeutet überhaupt Star und grau?

Das Wort Star kommt aus dem Mittelalter, das Wort „star“ bedeutete damals nichts anderes als „starr“. Da bei einer Erblindung nicht mehr fixiert werden kann, fiel schon damals der „Starre Blick“ der Erblindeten auf. Da die Augenlinse hinter der Pupille liegt, war auch ohne unsere modernen optischen Hochleistungs-Untersuchungsgeräte häufig eine weißgraue statt einer schwarzen Pupille sichtbar, und diese wurde richtig als Ursache der Erblindung erkannt.

Bei einem persönlichen Gespräch informieren wir Sie gerne weiter.

Grüner Star (Glaukom)

Was ist der Grüne Star?

Der Grüne Star ist die häufigste Erblindungsursache neben der Zuckererkrankung und Unfällen. Das Glaukom ist aber gleichzeitig auch die am häufigsten vermeidbare Erblindungsursache. Heute bezeichnen wir alle Erkrankungen, die mit – und auch in seltenen Fällen ohne – Druck-
steigerung im Augeninnenraum einhergehen und das Sehvermögen durch Zerstörung des Sehnerven beeinträchtigen und dadurch zur  Erblindung führen, als Glaukom oder Grünen Star.

Woher kommt der Ausdruck „Grün“ und „Star“?

Star kommt aus dem Mittelhochdeutschen von starr. Gemeint ist der starre Blick der Blinden. Grün deshalb, weil die Hornhaut des Auges, die normalerweise glänzt und die Farbe der dahinterliegenden Regenbogenhaut erkennen läßt, sich bei höherem Augeninnendruck grünlich trüb verfärbt. Im Griechenland der Antike hieß Glaukom „Eulenauge“ wegen der hohen Blendempfindlichkeit am Tage. Gemeint war aber eigentlich
damals der graue Star, der bei alternden Eulen sehr häufig auftritt.

Bei einem persönlichen Gespräch informieren wir Sie gerne weiter.

Bindehautentzündung (Konjunktivismus)

Was ist Konjunktivismus?

Konjunktivitis – die mit Abstand am häufigsten auftretende Augenerkrankung – bedeutet, daß die Bindehaut auf einen Entzündungsreiz mit vermehrter Blutfülle (rotes Auge) sowie mit Absonderungen von Eiweißstoffen und weißen Blutkörperchen aus den Gefäßen reagiert.
Der auslösende Entzündungsreiz trifft die Bindehaut bei der eigentlichen Konjunktivitis überwiegend aus der Umwelt; aber auch Reize aus der Lederhaut, der Hornhaut, der Regenbogenhaut und aus den Lidern führen zu einer Bindehautentzündung. Nur der Augenarzt kann die vergleichsweise harmlosen Entzündungen, die sich auf die Bindehaut konzentrieren, von Rötungen der Bindehaut unterscheiden, die ein Warnzeichen für eine schwerwiegende Augenerkrankung sind.

Bei einem persönlichen Gespräch informieren wir Sie gerne weiter.

Trockenes Auge

Was versteht man unter dem Begriff Trockenes Auge?

Das Trockene Auge ist eine weltweit verbreitete Erkrankung der Augenoberfläche, die durch eine Verminderung der Tränenmenge oder durch
eine veränderte Zusammensetzung des Tränenfilms hervorgerufen wird. Darüber hinaus kann ein Trockenes Auge auch bei diversen Augen-erkrankungen oder Allgemeinleiden vorkommen. Das Auge wird nicht mehr ideal befeuchtet. Man spricht deshalb auch von Benetzungsstörung des Auges.

Das Trockene Auge stellt ein sehr komplexes Krankheitsgebiet dar. Nur Ihr Augenarzt ist in der Lage, die Diagnose und die Abgrenzung gegenüber anderen Erkrankungen vorzunehmen. Sowohl die Diagnostik, als auch die Therapie sollten in Ihrem Interesse regelmäßig durch den Augenarzt kontrolliert werden. So schützen Sie sich und Ihre Augen langfristig vor ernsthaften Veränderungen und Schäden.

Bei einem persönlichen Gespräch informieren wir Sie gerne weiter.

Schutzwirkung von Sonnenbrillen

Informationen zur UV-Strahlung

Licht ist physikalisch gesehen eine wellenförmige Strahlung.  Je kürzer die Wellen dabei aufeinanderfolgen, desto energiereicher ist die Strah-
lung.  Sichtbares Licht hat eine Wellenlänge von etwa 420 nm bis 800 nm (nm=Nanometer = ein tausendstel Millimeter). Licht mit Wellenlängen
unter 420 nm ist für das menschliche Auge nicht mehr sichtbar, es liegt im Ultraviolett (UV-) Bereich. Es ist aber sehr energiereich und kann das
Auge extrem schädigen. Ein klassischer Fall von UV – Schädigung ist z. B. die „Schneeblindheit“, die zu dauerhaften Augen- und Sehbeschwerden
führen kann.

Man unterscheidet drei gefährliche UV-Bereiche:

  • 1.UVA = Wellenlänge 320 – 380 nm
  • 2.UVB = Wellenlänge 280 – 320 nm
  • 3.UVC = Wellenlänge 200 – 280 nm

Brillengläser sollten UV Strahlung bis 400 nm vollständig absorbieren.

Bei einem persönlichen Gespräch informieren wir Sie gerne weiter.

Brillenrezept

Wie lese ich mein Brillenrezept?

Brillenrezept

Die Daten auf einem Brillenrezept werden immer in der Reihenfolge:
rechtes Auge, Glasstärke f.d. Ferne / linkes Auge, Glasstärke f.d. Ferne
rechtes Auge, Glasstärke f.d. Nähe / linkes Auge, Glasstärke f.d. Nähe
oder oft, wie im Beispiel anstelle der Glasstärken für die Nähe ein Nahzusatz zur Fernkorrektur angegeben.

Bei einem persönlichen Gespräch informieren wir Sie gerne weiter.

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